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November 28 2015

eperszajsrozsa:

körperkontakt gesucht - wer berührt mich
meine bilder die keiner sehen will
meine gedichte die keiner hören will
meine tränen die ich nicht weinen will
.

body contact in request - who touches me
my pictures that nobody wants to see
my poems that nobody wants to hear
my tears that i don’t want to cry
.

cercaSi contatto corporale - chi mi tocca
le mie fotografie che nessuno vuol guardare
le mie poesie che nessuno vuol ascoltare
le mie lagrime che non voglio piangere
.

testi érintkezést keresett - van, aki megérintsen
a képeim, akiket senki sem akar látni
a verseim, akiket senki sem akar hallani
a könnyeim, akiket én sírni nem akarok

pattowa verse (awt fordít.)

November 27 2015

mit der Sanftheit

eperszajsrozsa:

eines Kusses
taucht der bedeckte Himmel
die Welt in freudige Erwartung
manchmal möcht ich
meine Hände in die Wolken tauchen
drinnen wühlen
meinen Kopf darauf weich betten
manchmal möcht ich
scheinen
und nicht sein
.

a gyengédségével

egyetlen csóknak
a borult égbolt elmerítja
a világot örömteli várakozásba
néha szeretném
kezeimet a felhőkbe mártani
benne turkálni
a fejemet rajta puhán ágyazni
időnként szeretnék
fényleni
és nem lenni

josef thomas petsovits (awt/l.K. fordít.)

(pattowa)

im ersten moment dachte ich “das kommt mir aber sehr bekannt vor…”

danke vielmals, vor allem auch für die übersetzung

<3

October 01 2014

dein buntes sommerkleid auf deinem nassen körper, dich nachzeichnend, wie eine zweite haut. die regentropfen auf deinem gesicht mit den dunklen augen, lachend. ich küsse den regen von deiner haut, streiche durch deine nassen strähnen.

dein nasser körper, mein nasser körper. ich bin ganz in dir, ganz du, ganz wir, fühle den prikelnden vulkan unserer leidenschaft.

zärtlich, du und ich unter dem weiten laub, umhüllt von sommernacht. wilde sanftheit zwischen deiner hand und meiner haut. du, spürbar für mich. und der wind, der sommerwind erzählt uns, daß es weitergeht, heute nacht.

danach, immer wieder ein danach, eingeschlafen in deinen armen, in dir, und du allein in meinen träumen.

September 30 2014

schmerz in meinen augen

tränen über meine wange

ich erkenne die körper

die zart geformten glieder

farben verlieren sich in meinem kopf

die sonne tropft aus ihrem kreis

und über allem liegt müdigkeit wie ein schwerer vorhang

ich lebe in meinem nachtklarem nichts

entfliehe allem

entfliehe mir

September 29 2014

weit und schön die straße

unberechenbar die zeit

und nebel legt sich auf das ganze

umhüllend meine blicke

in diesen tagen kann man ahnen wie es war

als hexen hexenmeister gespenster und andere geister die leute in freude und schrecken versetzten

und der räuberhauptmann mit seiner braut in den nächten neue räuber baut

September 28 2014

tiefer

 tiefer noch

 will ich meine gedanken wissen

sie sollen pflügen

pflügen sollen sie

aufwerfen

nie gesehene visionen

nie gefühlte träume

ich will sie sehen

 lieben sie

und wenn es mein verderben wäre

 so wie du mich

ihr mich

 bis jetzt verdorben habt

September 27 2014

linien

frauenkörpern zugehörig unwahrscheinlicher glattheit

der wind singt nur zaghaft seine lieder zu den schreien des blumenmädchens

vergewaltigt

zwischen straßenbahnen eingekeilt

billige worte getauscht über einen mamortisch

billige blicke geworfen in räume die nicht unserer welt zugehörig sind

September 26 2014

pattowa:

körperkontakt gesucht - wer berührt mich

meine bilder die keiner sehen will

meine gedichte die keiner hören will

meine tränen die ich nicht weinen will

körperkontakt gesucht - wer berührt mich

meine bilder die keiner sehen will

meine gedichte die keiner hören will

meine tränen die ich nicht weinen will

September 25 2014

gedicht an den frühling

zerfließen

und

zergehen

so

wie ich

im

späten herbst

September 24 2014

ein gedicht

leises dröhnen von motoren

durch den äther zu den ohren

nacht sank auf buschwerk und auf blätter

weit nach oben hin

so steht er

ich küsse deine hände

mädchen

meinen warmen atem lege ich um sie

meine zunge gleitet leckend über nackte haut

hinterläßt eine feuchtigkeitsspur

in der sandfarbenen zärtlichkeit deines körpers

der augenblick in dem sich alle kraft in den lenden konzentriert

der augenblick in dem universen geboren werden und welten vergehen

ohne zu hören ohne zu sehen

sein

in der explosion des zeitlosen augenblicks

ganz tief in dir

deine haut soll meine werden

und mein körper deiner

im meer deiner liebe will ich ertrinken

und in deinem geist begraben sein

September 23 2014

lange

laue

f r ü h l i n g s n ä c h t e

mond so voll und rund

stählernd weiß

und dein körper

bewirft mich mit seinem schatten

laue nacht

laue nacht

und du

und ich

und deine schatten

in einer lauen frühlingsnacht

September 22 2014

die nächte sind hell und klar

und voll von weite

geschwängert mit dem duft nach sommer

geschwängert mit dem duft der sehnsucht

verbrechen ist es in diesen nächten zu schlafen so wie ich es tue

doch meine träume sind wach

und streifen durch die stillen sphären meiner nächte

durchzucken die vollkommene finsternis und leere um mich

ich vermisse die nebel

nebelschleier hinter denen man zu finden hofft

und allabendlich halte ich ausschau

auf meinem dache sitzend

nach dir götterbote

gesendet von einer göttin

den finsteren winkeln meiner phantasie entsprungen

und ich warte

warte nicht vergebens

September 21 2014

durch die nacht führt mich mein weg

über felder und nie gemähte wiesen

das gras streift meine schultern

die hände in den taschen vergraben

erschreckt bleib ich stehen

zwei schritte zurück

ich beuge mich und sehe ein leuchten

ein leuchtkäfer vergießt das kalte licht eines längst verstorbenen gottes

überall ist jetzt dieses licht

in feldern wiesen am straßenrand

es zeigt den weg in die finsternis

meine haare wehen im wind

kälte kriecht meinen rücken hoch

ich sehe die vertraute gegend mit den augen eines fremden

alles scheint verzaubert

nicht da

ich bin geist und fliege durch die nacht

die zeit nagt an meinen füßen

ich gehe weiter

dunkle wolken verdecken den mond

nur totes licht erhellt den weg

häuser kalt wie gefrierschränke

mauern umgrenzen die welt der noch wachen

das tal liegt vor mir wie der nackte körper meiner geliebten

ich sperre die tür auf

und

sperre den toten gott aus

September 20 2014

backdoor

in einem kleinen zimmer,

im hinteren gebäudetrakt,

saßen wir jede woche einmal,

zurückgelehnt in den

holzsesseln, die pfeife zwischen

den zähnen, scherzten bei offenem

fenster, einige worte deutsch,

mehrere ungarisch, begleitet

mit rauchigem lachen, nur das

lachen der frau war hell, nicht

verraucht, vielleicht ein bisschen

kindisch, während vor dem

fenster herbstwind, schnee und

frühlingsföhn vorbeizogen, dem

sommer und den ferien entgegen,

und wir diskutierten über tee

und tabak, im gang

lärmten die putzmeister,

von dort hörte man

milchkisten aneinanderstoßen,

und durchs fenster kamen

trompetentöne, vom wind

von der musikhochschule

herübergetragen, diese nachmittage

waren melancholiegeschwängert,

einen zettel zum beschmieren

auf den schenkeln, überlegte

ich, wer wohl am hinterausgang

steht, sah dich aus der schule

laufen, über den parkplatz,

der mantel hielt die kälte

von dir fern, und dein haar

wiegte sich im takt deiner

schnellen schritte, vorsichtig

gingst du über die stelle, wo

du am morgen ausgerutscht bist, die

tasche mit der linken

hand umklammert, die rechte

im mantel vergraben, und ab

und zu hörte man

sentimentale tastenklänge

im zimmer, wo verrauchtes

lachen zum azur des

himmels eilte, die

augen ruhten auf der

einrahmung des flachdaches

über dem turnsaal, und

beim nachhause fahren

saß man auf viel zu engen

bussesseln, die stirn

an die fensterscheibe gedrückt

und schaute auf den straßendreck

und vorbeifahrende autos

hinab, und irgendwo hing

doch noch die atmosphäre eines ausnahmsweise nicht

verlorenen nachmittags,  mit pfeife

zwischen den zähnen und verrauchtem,

heiserem lachen, bis auf die frau,

die hell lachte, wie ein kind und

doch anders, und irgendwo zwischen

scherzen über mädchen und alten

knaben hörte ich dich lachen,

und wenn ich die lider schloss, konnte

ich deine augen leuchten sehen,

ab und zu nur schauten wir

auf unsere taschenuhren, die an

silberketten hingen, und

gesprächsfetzen von dir und mir

fielen mir ein, über abtreibung und

zivildienst, kunst und religion,

quartobismus und liebe, und wieder

lachte einer und ich lachte mit,

mit meiner vom rauch heiseren

stimme, ein neues stirnband

tragend, auf das bunte glasperlen

aufgenäht waren, und jeder sog den

duft von borkum riff und dutchman

ein, und plötzlich war mir, als ob ich

guten, alten cognac getrunken hätte,

und ich wollte noch ein glas,

um vielleicht deine schatten

zu vertreiben, um nicht immer dein

bild zu sehen, mit deinem goldblonden

haar, deinen azurenen augen und

deiner hand in seiner……

September 19 2014

regen

es hat vor einiger zeit wieder aufgehört, mit dem regnen. der himmel ist zerstritten, ob des vielen regens. die sonne ist irgendwann verstorben und die wolken weinen von zeit zu zeit, so wie auch wir es tun, von zeit zu zeit.

ich gehe über den jungen herbst, zertrete ihn mit meinen füßen, gehe, wohin ist egal. meine schuhe sind naß, ebenso meine socken, an jedem grashalm hängen wassertropfen, warten darauf, jemanden zu finden, an den sie sich hängen können. menschlich, allzu menschlich. doch ist der mensch verstorben, wie die sonne, im regen zerflossen und fortgeschwemmt. der herbst ist aufgeweicht, patschnaß. ich lege mich auf eine nasse wiese, fühle kälte und feuchtigkeit, fühle die einsamkeit der regentropfen.

glück löst sich im regen auf, wie das leben. ich versuche, versuche zu schreien, zu leben, glück und freiheit zu finden oder mein leben, glück und freiheit zu verschenken, einzutauschen gegen - wogegen nur ? es gilt etwas zu finden, das man verlieren kann.

der herbst, ansonsten die leidenschaftlichste und fruchtbarste unter den jahreszeiten, bietet sich uns kalt und abweisend dar, stellt sich uns entgegen und bewirft alle und alles mit regentropfen. ich bin müde, regensmüde, sehne mich nach nebel und weihnachten, geborgenheit in deinem schoß, beruhigende blätter die zu boden fallen. der mensch hat sich vergessen, sich selber im regen stehengelassen, oder in die traufe geführt. der mensch hat sein leben vergessen, seine liebe, doch vor allem sich selbst. er hat keine zeit für sich, keine muse, hat den reiz der erotik gegen die geschäftemacherei der pornographie vertauscht, den tod verleugnet und damit das leben getötet.

bussarde sind in der luft, fliegen schlangenlinien zwischen den regentropfen. ich gehe schlangenlinien zwischen meinen tränen. ich beweine mich, beweine dich, beweine die welt.

September 18 2014

 

das Tanzen von Sunbeams

Ihr Ansicht umspielend

der Regen läßt sich neckend

fallen,

wo von,

wo her,

kitzeln die Nase

blinzelnde Augen

von den Tiefen

tiefsten Tiefen

ihrer Seele

in der Mitte

in mein Inneres

September 17 2014

tanzende Sonnenstrahlen

deinen Blick umspielend

die Regentropfen neckend

wohin

woher

kitzeln die Nase

blinzelnde Augen

aus den Tiefen

tiefsten Tiefen

deiner Seele

mitten

in mein Herz

September 16 2014

sprühende Funken

zwischen deiner Haut und meiner

streicheln wir beide den Zufall

locken ihn mit Leckerbissen

kraulen ihn hinterm Ohr

lassen es weiter knistern

Funkenfeuerwerk

Strahlen in den Augen

Musik in den Ohren

Und keinen einzigen Gedanken im Kopf

nur sein

nur fühlen

einen Moment

bevor uns der Strudel des Lebens wieder auseinanderreißt……

September 15 2014

später

die ersten zeilen fallen schwer

aber ich stelle keine ansprüche

keine literarischen orgasmen

nur das geistige hosenbilliard eines in die jahre gekommenen kindes

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